Fabelbeispiele der Klasse 5a erarbeitet von Frau Stolpe im Schuljahr 2017/18:

Der Fuchs und der Esel.pdf
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Der Rabe und der Fuchs.pdf
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Der Rabe und der Fuchs

An einem wunderschönen und sonnigen Frühlingstag wollte ein Fuchs einen kleinen Raben fressen. Doch da sagte der Rabe: „Nein, du darfst mich nicht fressen.“ „Oh doch, das kann ich“, sagte der Fuchs, „du bist doch eh schwach.“

„Ja und, nur weil ich schwach bin. Stell dir mal vor, du wärst jetzt in meiner Situation, was würdest du denn an meiner Stelle machen?“, erklärte der Rabe. „Ja, also, ich würde wahrscheinlich wegrennen, aber bei dir, in deiner Lage geht das ja eh nicht“, sagte der Fuchs.

Da erwiderte der Rabe: „Ja aber, warum frisst du denn nicht jemand, der genauso groß und gemein ist wie du?“

„Tja, erstens, bin ich nicht gemein“, erklärte der Fuchs, „und zweitens gibt es nichts leckeres als kleine ängstliche Tiere.“

„Du bist übrigens ein Widerling und gemein gegenüber so kleinen Tieren und dann noch auf ihnen rumhacken.“

„Ja, ja, ja – ist schon gut“, sagte der Fuchs genervt. „Okay, dann friss mich doch, wenn ich so gut schmecke, weil ich so schwach bin“, erklärte der Rabe voller Angst.

Der Fuchs bekam große Achtung vor dem kleinen Raben und fraß ihn nicht auf.

Die Lehre von dieser Fabel ist:

Auch Kleine können Großes bewirken.

Der Fuchs und der Esel

An einem wunderschönen Tag trafen zufällig ein schlauer Fuchs und ein dummer Esel aufeinander. Der Esel sagte zum Fuchs: „Ich schmecke überhaupt nicht gut.“ Der Esel ging rückwärts. „Ich will dich doch auch nicht aufessen. Ich will nur einen guten Freund“, sagte der Fuchs. Aber bei dem Wort Freundmusste er husten. Der Esel schien es nicht zu bemerken und sagte: „Gut, das ist großartig. Ich bin nämlich auch auf der Suche nach einem guten Freund.“

„Komm, wir gehen in den Wald“, sagte der Fuchs, „da können wir über unsere Freundschaft reden, okay?“ „Ja“, sagte der Esel, „so können wir das machen.“ So geschah es auch, als sie aber im Wald waren, sagte der Esel: „Sind wir nicht im Revier des Wolfes?“  „Ja“, sagte der Fuchs, „aber ich bin ja bei dir.“ „Stimmt“, sagte der Esel.

Aber dann sah der Esel seine Lieblingsmahlzeit und rannte los, aber da war ein Loch, dass er nicht gesehen hatte. Da fiel er hinein. „Hilf mir!“, sagte der Esel, „Ich komme hier nicht allein raus.“ Der Fuchs aber sagte: „Nein, lieber Esel, ich werde dich auffressen, tut mir nicht leid.“

Und das tat er auch. Er fraß ihn auf.

Die Moral der Geschichte ist:

Vertraue niemals einem Feind, auch wenn er sich als dein Freund ausgibt.

Ein Gemeinschaftsprojekt der Klasse 4 c und Frau Stolpe im Schuljahr 2017/18

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